Sakura Garnelen sind aller Wahrscheinlichkeit nach ein beeindruckendes Zuchtergebnis: Inzwischen nehmen viele Garnelen-Fans an, dass diese besonders schön gefärbten Tiere aus den Red Fire Garnelen hervorgegangen sind. Dies deutet bereits darauf hin, dass es der Aquarianer bei den Sakura Garnelen mit rot gefärbten Tieren zu tun hat. Im Unterschied zu den Red Fire Garnelen können Sakura Garnelen aber oft eine besonders intensive Färbung aufweisen. Ab und an werden diese Tiere auch Red Fire Sakura Garnelen genannt. Zu unterscheiden von ihnen sind andere Garnelen, die ebenfalls den Namensbestandteil „Sakura“ in der Umgangssprache zugewiesen bekommen haben. An dieser Stelle sind zum Beispiel die Schoko Sakura Garnelen zu nennen, die eine intensive bräunliche Färbung aufweisen, über die aber sehr viel weniger bekannt ist als über die klassischen Red Fire Sakura Garnelen. Schoko Sakura Garnelen sind heute eher noch eine Seltenheit in deutschen Aquarien, während die roten Sakura Garnelen bereits sehr weit verbreitet sein sollten. Wenn auch Sie sich für diese intensiv gefärbten roten Tiere interessieren, können Sie im Folgenden einige wichtige Informationen zu der Haltung und zu der Zucht mit Sakura Garnelen nachlesen.

Die Haltung von Sakura Garnelen
Sakura Garnelen machen es dem Aquarianer im Allgemeinen leicht – jedenfalls stellen sie keine Ansprüche, die für Garnelen grundsätzlich außergewöhnlich wären. Für ein Garnelenaquarium ist eine satte Bepflanzung – am besten mit feinfiedrigen Pflanzen – Pflicht. Sie bieten den Sakura Garnelen ausreichend Versteckmöglichkeiten und eignen sich zudem, um von den Sakura Garnelen abgegrast zu werden. Zudem sollte ein Aquarium für Sakura Garnelen selbstverständlich sicher sein – Vorsicht bei der Wahl der Filteranlagen! – und durch Teilwasserwechsel etc. regelmäßig gepflegt werden. Wie bei anderen Garnelen stehen auch bei den Sakura Garnelen sehr unterschiedliche Dinge auf dem Speiseplan: Handelsübliches Garnelenfutter, aber auch diverse Gemüsesorten, Mückenlarven, Laub und vieles andere mehr ergänzen das Nahrungsangebot, das in jedem Aquarium ohnehin für Sakura Garnelen in Form von Algen und Mikroorganismen zur Verfügung stehen sollte. Wie bei jedem Garnelenaquarium gilt hier der Grundsatz des sparsamen Fütterns, da auch Sakura Garnelen nicht allzu viel Nahrung verwerten können und sich Reste negativ auf die Wasserqualität ausüben könnten. Die Wasserwerte sollte der Aquarianer zudem in regelmäßigen Abständen überprüfen, um sich von ihrer Qualität ein Bild machen zu können. Bei allen Garnelen darf im Übrigen kein Kupfer in das Aquarienwasser gelangen: Dies könnte tödliche Folgen haben.

Nachwuchs bei den Sakura Garnelen
Stimmen die Haltungsbedingungen, muss der Aquarianer in der Regel nicht lange warten, bis sich der erste Nachwuchs bei den Sakura Garnelen ankündigt. Dieser Nachwuchs wird vollständig entwickelt ins Leben geschickt, ist zu Beginn aber sehr klein und auch noch nicht so stark gefärbt wie die Elterntiere. Zudem kann es passieren, dass die Nachkommen auch später nicht die gleiche deckende und intensive Färbung erreichen wie ihre Ahnen – durch Selektion kann der Aquarianer aber dafür sorgen, dass er immer wieder schön gefärbte Sakura Garnelen hervorbringen kann. Dies ist sicherlich eine spannende Aufgabe und lädt dazu ein, mit anderen Aquarianern zu wetteifern.