aquarienpflanzenBei der Haltung von Zwerggarnelen in einem Artaquarium kann man die kleinen Wirbellosen wunderbar beobachten. Vor es aber soweit ist das man die Zwerggarnelen in das Aquarium einsetzen kann gibt es für den Aquaristikeinsteiger einiges zu beachten. Zuerst sollte man die Einrichtung des Aquariums für die Zwerggarnelen planen. In diesem Artikel werden wir auf den Aspekt Aquarienpflanzen eingehen. Weshalb soll man Pflanzen in das Aquarium setzen, welche Aquarienpflanzen eignen sich besonders für ein Garnelenaquarium und welche Alternativen gibt es zu gewöhnlichen Aquarienpflanzen. In folgenden Abschnitt möchten wir allerdings erst darauf eingehen welche positiven Eigenschaften Aquarienpflanzen haben und welche Ansprüche der Zwerggarnelen durch die Pflanzen befriedigt werden können.

Warum Aquarienpflanzen
Ein dicht bepflanztes Aquarium mit einigen farblichen Akzenten lässt ein harmonisches Bild entstehen. Es wirkt auf den Betrachter beruhigend und entspannt. Dies ist jedoch nur eine Eigenschaft der Pflanzen. Aquarienpflanzen stehen mit dem Aquarienwasser in Wechselwirkung, es laufen chemische Prozesse ab. Aquarienpflanzen benötigen zum Wachsen unter anderem Nitrat und Phosphat, was durch den Fischkot und verrottendes Futter im Aquarium entsteht und das Wasser belastet. Solche Stoffe werden von den Pflanzen aufgenommen und aus dem Wasser entfernt, dadurch sorgen sie für die biologische Reinigung des Aquarienwassers. Als Abbauprodukt bei diesem Prozess entsteht tagsüber Sauerstoff, der an das Wasser übertragen wird. Mit anderen Worten: Aquarienpflanzen reichern das Wasser mit Sauerstoff an und sorgen so für ein besseres Klima für die Zwerggarnelen. Aber auch als Verstecke und zum Abweiden von Aufwuchsalgen werden die Pflanzen von den Zwerggarnelen genutzt. Speziell nach der Häutung und bei Fressfeinden im Aquarium ziehen sich die Zwerggarnelen schnell in den Schutz der Aquarienpflanzen zurück.

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Moose und Schwimmpflanzen
Das Zwerggarnelen speziell feinfiedrige Aquarienpflanzen bevorzugen hört man häufig. Jedoch gibt es auch Alternativen zu gewöhnlichen Aquarienpflanzen, die man in den Aquariengrund einsetzt.
Besonders Schwimmpflanzen eignen sich hervorragend für Garnelenaquarien. Arten wie Froschbiss und Muschelblumen sind recht robust und entziehen dem Wasser durch ihre langen Wurzeln große Mengen an Nitrat und Phosphat. Zudem bieten die Schwimmpflanzen einen weiteren Vorteil: Wenn sie sich zu stark vermehren muss man nicht mühsam die Aquarienpflanzen im Wasser ausdünnen sondern kann einfach einige überschüssige Schwimmpflanzen von der Wasseroberfläche abfischen und aus dem Aquarium entnehmen.
Aber auch Moosarten sind bestens für kleinere Aquarien geeignet. Beispielsweise Javamoos oder Willowmoos lässt sich sehr gut auf Wurzeln oder Steine aufbinden und wächst dann in kurzer Zeit selbst fest. Aber auch frei treibend im Wasser lässt sich Moos sehr gut pflegen. Auch auf Filtermatten oder zur Hinterwandbegrünung eignet sich Javamoos sehr gut.

Wir hoffen mit diesem Überblick über die Pflanzen für das Garnelenaquarium Anregungen geben zu können. Hat man die Auswahl des passenden Aquariums abgeschlossen, dann findet man auf der Seite http://www.aquarium-ratgeber.com/ findet man viele weitere Ideen und Vorschläge für die Einrichtung eines Aquariums. Neben den Pflanzen sollte auch der Bodengrund und die Filterung auf die Garnelen abgestimmt werden und auch dabei ihre speziellen Bedürfnisse berücksichtigt werden.

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