aquarium-garnelenIn Restaurants, in Zeitschriften und auch in vielen privaten Wohnzimmern kann man oft wunderbar eingerichtete Aquarien bestaunen. Das beruhigende und zugleich interessante Treiben der Zierfische lässt nicht nur Kinder interessiert vor dem Aquarium innehalten. Teilweise stellt man sich die Frage ob ein Aquarium vielleicht auch im eigenen Wohnzimmer einen Platz finden könnte. Jedoch ist ein Aquarium kein Möbelstück das man aufstellt und es dann nur noch bewundern darf. Man muss daran denken dass in dem Aquarium Tiere leben, diese gepflegt werden müssen und diese ihre eigenen Bedürfnisse haben. Im Folgenden wollen wir einen Überblick vermitteln welche Arten der Aquaristik in Frage kommen und welche Pflanzen und Tiere in das Aquarium kommen dürfen. Zudem wollen wir auch kurz auf die regelmäßigen Pflegearbeiten eingehen, die die Aquarianer ausführen sollte.

Aquaristik-Arten

Grundsätzlich unterscheidet man in der Aquaristik die Meerwasser-Aquaristik und die Süßwasser-Aquaristik. Die beiden Arten unterscheiden sich sehr stark in den Aquarienbewohnern, der Pflege und auch in den Anschaffungskosten des notwendigen Zubehörs.
Bei der Meerwasser-Aquaristik werden Meeresfische und Korallen gepflegt. Diese Aquarienbewohner benötigen salzhaltiges Wasser. Daher muss der Aquarianer das Leitungswasser mit speziellen Salzen aufbereiten vor er es in das Aquarium gibt. Die Meerwasseraquaristik besticht zwar durch atemberaubende Farben der Korallen und Fischarten, ist aber nur erfahrenen Aquarianern empfohlen da der Betrieb eines Meerwasseraquariums nicht ganz einfach ist. Zudem sind der Unterhalt und die Anschaffung eines Meerwasseraquariums mit um ein Vielfaches höheren Kosten verbunden als bei einem Süßwasseraquarium.
Ein Süßwasseraquarium ist das richtige Aquarium für Einsteiger in die Aquaristik. Die Anschaffungskosten sind akzeptabel und der Betrieb ist auch für interessierte Aquarianer ohne Erfahrung möglich. Häufig werden im Handel Komplettsets angeboten, die es dem Einsteiger erleichtern die einzelnen Komponenten aufeinander abzustimmen. Ein Buch oder eine Webseite zur Aquaristik ist meist schon ausreichend um das nötige Wissen zu vermitteln. Eine spezielle Richtung der Süßwasseraquaristik beschäftigt sich mit sehr kleinen Aquarien. Diese Aquaristik wird Nanoaquaristik genannt.

Tiere im Süßwasseraquarium

Denkt man an die Bewohner eines Aquariums so hat man sicher sofort Fische im Kopf. Die bekannten Arten wie Glühlichtsalmler, Guppies, Mollies oder Platies kennt sicher fast jeder, der sich mal mit der Aquaristik beschäftigt hat. Allerdings gibt es inzwischen viel mehr Tierarten, die sich in einem Artaquarium oder einem Gesellschaftsaquarium halten lassen. Einen Hype erleben derzeit die Wirbellosen wie die Zwerggarnelen, Zierschnecken, Krebse und Muscheln. Auch wenn es sich anfangs etwas ungewöhnlich anhört, ein Artaquarium besetzt mit Schnecken, Garnelen oder Krebsen ist sehr interessant zu beobachten und etwas Besonderes, das man nicht überall zu sehen bekommt.

Arbeiten rund ums Aquarium

Im Aquarium werden Tiere und Pflanzen gehalten und diese müssen gepflegt werden. Zu den Pflichten eines Aquarianers gehört neben der Fütterung der Fische auch ein regelmäßiger Wasserwechsel. Dabei werden meist wöchentlich ein Teil, meist 30 bis 40%, des Aquarienwassers entnommen und dieses durch frisches Leitungswasser ersetzt. Dadurch werden Verunreinigungen entnommen und die Keimdichte im Wasser verringert, was das Wohlbefinden der Fische und der Gesundheit sehr dienlich ist. Je nach Filterung des Aquarienwassers muss auch die Aquarienfilter in regelmäßigen Abständen gereinigt und seine Funktion überprüft werden. Die unterschiedlichen Filtermaterialien des Aquarienfilters sollten auf das Aquarium abgestimmt werden. Auch eine tägliche Sichtkontrolle der Fische hilft Haltungsfehler und Erkrankungen schnell zu erkennen und bereits die Ursachen beseitigen zu können.
Die Haltung von Fischen, Garnelen, Krebsen oder Schnecken im Aquarium ist ein sehr interessantes Hobby, das immer mehr Anhänger findet. Auch für Neueinsteiger ist dieses mit etwas Vorwissen leicht auszuüben.

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